Schwere Unwetterlage

 ⚠️Schwere Unwetterlage über Hannover – 89 Einsätze in 24 Stunden für unsere Ortsfeuerwehr

 

Am Abend des 23.07.2026 zog ein schweres Gewitter mit Hagel und Starkregen über Hannover. Um 22:46 Uhr wurde Vollalarm für alle 17 Ortsfeuerwehren ausgelöst – zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, welche Dimension diese Lage annehmen würde.
Überflutete Keller, Tiefgarage
n und Straßenunterführungen, vollgelaufene Aufzugsschächte, massive Wassereinbrüche durch Dächer sowie erhebliche Schäden an Gebäuden und Elektrik prägten das Einsatzgeschehen. Teilweise standen Bereiche bis zu zwei Meter unter Wasser. Auch Fahrzeuge wurden von den Wassermassen eingeschlossen oder trieben in Unterführungen.
Rund zwei Drittel unserer Einsätze bestanden aus Erkundungen: Eine unserer Führungskräfte fuhr Einsatzstellen an, priorisierte die Maßnahmen und entschied über den Kräfte- und
Materialansatz.
Parallel waren unsere Löschfahrzeuge mit Chiemsee- und Tauchpumpen im Dauereinsatz. An vielen Einsatzstellen arbeiteten wir eng mit anderen Ortsfeuerwehren sowie den Kolleg*innen des Hauptamtes zusammen.
Einsatzpausen gab es keine – auf jeden abgeschlossenen Einsatz folgte unmittelbar die nächste Alarmierung.
Um die hohe Belastung bewältigen zu können, führten wir bereits in den frühen Morgenstunden ein Schichtsystem ein und stellten so unsere Einsatzbereitschaft über den gesamten Zeitraum sicher.
Erst um 22:55 Uhr am 14.07. kehrte unser HLF von seinem letzten Einsatz ins Feuerwehrhaus Linden zurück.

Insgesamt rückte die Feuerwehr Hannover zu rund 900 wetterbedingten Einsätzen aus. Die Koordination übernahm die ELO der Fachgruppe FüKom, die die Vielzahl der Einsätze fortlaufend nach Dringlichkeit priorisierte.
Wir bedanken uns bei allen Einsatzkräften für die hervorragende Zusammenarbeit. Gemeinsam hat die Feuerwehr Hannover auch in dieser außergewöhnlichen Lage ihre Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft eindrucksvoll unter Beweis gestellt.